Präzision im Dienst der Wissenschaft

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Branche

Forschung und Wissenschaft

Lösung

Lieferung konfektionierter Glasfaserkabel

Lösungsbeschreibung

3.300 Meter optisches Kabel lieferte die LWL Sachsenkabel GmbH für MAGIC-I. Dabei handelt es sich um ins-gesamt 20 einzelne Kabel mit je 72 Glasfasern. Das ergibt 1.440 Einzelfasern, bei denen die Signallaufzeitunterschiede nicht größer als der Milliardste Teil einer Sekunde sein durften.

„Genauigkeit wird wegen des rasant steigenden Datenaufkommens auch in den herkömmlichen Netzen zunehmend ein Thema werden.“
Steffen Lüdemann, LWL-Sachsenkabel GmbH

Ansprechpartner

LWL-Sachsenkabel GmbH
Tel.: +49 3721/3988-0
info [at] sachsenkabel.de
www.sachsenkabel.de

euromicron Tochter LWL Sachsenkabel überzeugt mit anspruchsvollster Messtechnik bei Glasfaserkabellieferung für das Max-Planck-Institut für Physik

Was es mit der enormen Energieabgabe von schwarzen Löchern auf sich hat, erforschen die Astrophysiker des Max-Planck-Instituts für Physik in München mit riesigen hochgenauen Spiegelteleskopen. Die euromicron Tochter LWL Sachsenkabel lieferte für ein solches Teleskop auf den Kanarischen Inseln Glasfaserkabel, die allen Ansprüchen der modernen Wissenschaft an Genauigkeit genügen. MAGIC-1 steht auf einem Hochplateau auf der Kanareninsel La Palma. Das Spiegelteleskop besteht aus rund 1.000 exakt vermessenen und geschliffenen Spiegeln. Sie alle zusammen sollen in der tiefen Dunkelheit kanarischer Nächte blaues Licht aus dem All empfangen: Kosmische Gammastrahlung, die in der Umgebung der sogenannten „schwarzen Löcher“ entsteht und von der sich Astrophysiker neue Erkenntnisse über diese Punkte unendlicher Dichte versprechen.

Technologisch führend

Was „MAGIC-1“ auszeichnet, ist höchste Genauigkeit, die gerade bei der Verkabelung nicht halt macht. Das Münchner Max-Planck-Institut für Physik, das das Projekt federführend betreut, setzt deshalb auf die euromicron Tochter LWL Sachsenkabel GmbH. Um einen technologischen Standard, der die Leistungsfähigkeit des wertvollen Instrumentariums optimal unterstützt oder sogar maximieren kann, wurde die LWL Sachsenkabel mit der Lieferung von 20 Glasfaserkabeln in High-End-Qualität für die Signalstrecke von der Kamera bis zur Auswertungseinheit betraut.

„Das war vor allem eine messtechnische Herausforderung“, resümiert Steffen Lüdemann vom Bereich Forschung und Entwicklung der euromicron Tochter. Denn um die außergewöhnlich kleine Fehlertoleranz, die das Max-Planck-Institut vorgegeben hatte, auch einzuhalten, griffen die Experten von euromicron auf anspruchsvollste Messtechnik zurück. Der Messaufbau dazu wurde in enger Zusammenarbeit mit den Münchner Wissenschaftlern erarbeitet. Maßgabe war es, einen Laufzeitunterschied bei der Übertragung von einer Nanosekunde nicht zu überschreiten.

3.300 Meter optische Kabel von der LWL Sachsenkabel

Nahezu verlustfreie Übertragung

Das Ergebnis überzeugt: 3.300 Meter optische Kabel von der LWL Sachsenkabel für MAGIC-1. Insgesamt 1.440 Einzelfasern, bei denen die Signallaufzeitunterschiede nicht größer als der Milliardste Teil einer Sekunde sein durften. Die Kabel liefern also eine nahezu verlustfreie Analogübertragung der optischen Signale. Eine weitere Herausforderung war es, verschiedene geometrische Bedingungen wie eng tolerierte Gesamt- und Peitschenlängen einzuhalten. Ein spezielles Zug- und Schutzelement der Klasse IP 67 wurde zusammen mit einer Kabelverschraubung entwickelt, um die Funktionstüchtigkeit bei den vorherrschenden extremen Witterungsbedingungen zu gewährleisten. Die Kabel wurden nach Kundenwunsch beidseitig mit einem Stecker mit integriertem Laserschutz konfektioniert. Geprüft wurde das ganze Ergebnis bei der LWL Sachsenkabel und unter dem kritischen Blick der Münchner Wissenschaftler vor Ort. Die erreichte Präzision ist natürlich gerade für Forschungseinrichtungen von hohem Wert. „Zukünftig wird das aber auch Telekommunikationsanbieter immer stärker interessieren“, sieht Lüdemann voraus. „Genauigkeit wird wegen des rasant steigenden Datenaufkommens auch in den herkömmlichen Netzen zunehmend ein Thema werden.“

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