Schnelles Internet für die Elbmarsch

Kunde

ElbKom

Branche

Public

Lösung

Infrastrukturkomponenten für FTTB-Glasfasernetz

Herausforderung

Zukunftsfähiges Breitbandnetz mit uneingeschränkter Funktionalität auch im hochwassergefährdeten Deichvorland.

Lösungsbeschreibung

Für den Aufbau eines hochleistungsfähigen Point-to-Point-Netzes stellte die SKM Skyline wasserdichte Glasfaserkabel, vorkonfektionierte und druckabgedichtete LWL-Haubenmuffen sowie Kabelverzweiger mit Multifunktionsgehäuse bereit. Die Muffen wurden in die Verzweiger integriert und bieten den empfindlichen Spleißstellen zuverlässigen Schutz.

„Das Glasfasernetz funktioniert reibungslos, es gab bisher nicht einmal im Ansatz Probleme.“
Uwe Luhmann, Vorstand ElbKom

Ansprechpartner

SKM Skyline GmbH
Tel. +49 89 431982-0
info [at] skm-skyline.de
www.skm-skyline.de

euromicron-Tochter SKM Skyline unterstützt Aufbau eines kommunalen Glasfasernetzes

Immer mehr Kommunen gehen heute dazu über, den dringend benötigten Breitbandausbau in Eigenregie zu realisieren. Erfolgsgaranten sind dabei kompetente Partner. Das zeigt ein leistungsstarkes Glasfasernetz in der Samtgemeinde Elbmarsch, für das die euromicron-Tochter SKM Skyline hochwertige Infrastrukturkomponenten bereitstellte.

Schnelles Internet für die ElbmarschDer kommunale Breitbandausbau ist unbestritten eine der wichtigsten Infrastrukturaufgaben. Vor allem in vielen ökonomisch eher schwachen ländlichen Regionen hängen Lebensqualität und wirtschaftliche (Rest-) Attraktivität ganz entscheidend vom Zugang zu schnellem Internet ab. Doch die Entwicklung geht vielfach nur schleppend voran. Denn die großen Provider sind oft nicht bereit, in strukturschwachen Gebieten in den Netzausbau zu investieren.

Immer mehr Kommunen beginnen deshalb, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und den Breitbandausbau eigenverantwortlich zu realisieren. Auch die südöstlich von Hamburg gelegene Samtgemeinde Elbmarsch wollte sich nicht vom technischen Fortschritt abkoppeln lassen und entschied sich zum Aufbau eines Glasfasernetzes, das den Bürgern und Firmen der Gemeinde auf Jahre hinaus eine leistungsstarke Internetverbindung sichert. Vorbild war die hessische Gemeinde Eichenzell, der es 2012 dank kompetenter Partner gelungen war, den Breitbandausbau in Eigenregie umzusetzen. Anders als in Hessen realisierte man in der Samtgemeinde aber keinen Eigenbetrieb Breitband, sondern gründete 2013 mit der ElbKom (Elbmarsch Kommunal Service) ein eigenständiges Tochterunternehmen, dem seither die Durchführung des Projektes obliegt. Nachdem sich bis zum 30. April 2015 rund 60 Prozent der Gemeindehaushalte vertraglich zur Abnahme eines Glasfaseranschlusses verpflichtet hatten, war der kostendeckende Betrieb der ElbKom sichergestellt, und die Arbeiten am Glasfasernetz konnten beginnen. Die konkrete Netzplanung wurde dabei von der Hamburger Beratungsfirma LAN Consult übernommen. Netzbetreiber ist die Münchener pepcom GmbH.

Druckabgedichtete Muffe
Druckabgedichtete Muffe

Als Technologiepartner für Glasfaser-Infrastrukturkomponenten holte die ElbKom die SKM Skyline GmbH ins Boot. Die Tochter der euromicron AG hatte den Breitbandausbau schon in Eichenzell erfolgreich unterstützt und sich damit auch für das Elbmarsch-Projekt empfohlen. Ausschlaggebend war jedoch letztendlich, dass SKM die technischen Parameter der Ausschreibung am besten abdecken konnte. Das galt vor allem für die größte Herausforderung des Projekts: den Netzaufbau im touristisch bedeutsamen Deichvorland, das unter anderem einen flussnahen Campingplatz beherbergt. Dieses in den Sommermonaten sehr beliebte Gebiet wird im Winter häufig von der Elbe überflutet. Die Funktionalität des Netzes und seiner Komponenten darf dadurch nicht beeinträchtigt werden. SKM konnte hier mit hochgradig wasserresistenten Glasfaserkabeln, vorkonfektionierten und druckabgedichteten LWL-Haubenmuffen sowie Kabelverzweigern mit Multifunktionsgehäuse überzeugen. Die Muffen wurden in die Verzweiger integriert und bieten den empfindlichen Spleiß-Verbindungsstellen auch bei Hochwasser zuverlässigen Schutz.

Breitbandnetz: FTTB-Netz Das Breitbandnetz der Samtgemeinde Elbmarsch wird als FTTB-Netz (Fiber to the Building) realisiert, die Glasfaserstrecke reicht also bis an die einzelnen Gebäude. Durch die Point-to-Point-Ausführung der Verkabelungen – die Glasfasern sind zwischen den einzelnen Netzwerkknotenpunkten an einem Stück geschaltet – ist zudem für die Zukunft eine nahezu unbegrenzte Skalierung der Bandbreite möglich. In der Ausschreibung wurde ursprünglich eine Breitbandversorgung mit mindesten 50 Mbit/s gefordert. Schon heute sind jedoch 200 oder 400 Mbit/s verfügbar; mittelfristig werden 1000 Mbit/s angestrebt. Angesichts solcher Übertragungswerte sowie der hohen Widerstandsfähigkeit der Komponenten überrascht es nicht, dass der renommierte Gutachter Werner Stelter vom Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik dem Elbmarscher Netz höchste Qualität bescheinigte.

Auch bei der ElbKom ist man mit den Ergebnissen hochzufrieden. „Das Glasfasernetz funktioniert reibungslos, es gab bisher nicht einmal im Ansatz Probleme“, unterstreicht ElbKom-Vorstand Uwe Luhmann. Tatsächlich ist das Projekt so erfolgreich, dass mehrere Nachbargemeinden in Kürze nachziehen und unter Leitung der ElbKom schnelles Internet realisieren wollen.