Pressemitteilung // Frankfurt am Main / Backnang // 07. Februar 2017

euromicron-Tochter telent stellt Plattform für das Internet der Dinge vor

IoT-Plattform „EvalorIQ“ bietet Darstellungs- und Analysemöglichkeiten für Smart-City- und Smart-Industry-Anwendungen

telent GmbH, ein Unternehmen der euromicron-Gruppe, besiegelt seine Partnerschaft mit Bilfinger GreyLogix. Mit „EvalorIQ“ bietet der IoT-Systemintegrator nun eine skalierbare Plattform für das Internet der Dinge. Die Lösung verfügt über detaillierte Darstellungs- und Analysemöglichkeiten. Komplexe Smart-City- und Smart-Industry-Anwendungen können so effizient durchdrungen und dargestellt werden.

Die digitale Transformation stellt viele Unternehmen vor die Frage, wie daraus ein konkreter Nutzen zu generieren ist. Vielfach sind die Möglichkeiten, die sich durch die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Sensoren ergeben sehr umfangreich. Prozessoptimierung, Kollaborationsmöglichkeiten oder Predictive Maintenance sind nur einige Optionen, die sich ergeben. Die Schwierigkeit befindet sich jedoch häufig an anderer Stelle: beim Problem, Informationen und Daten, die alle neu angeschlossenen Geräte und Schnittstellen liefern, auszuwerten und in praktikable Ansätze oder Geschäftsmodelle umzusetzen. telent bietet deshalb mit „EvalorIQ“ eine eigene auf ubix basierende, erweiterte Plattform im Bereich Smart City und Smart Industry. Diese ermöglicht es, alle anfallenden Informationen zu analysieren und zu visualisieren.

Die offene und flexible Architektur der Plattform beschleunigt die Entwicklung von Lösungen im Internet of Things (IoT) und vereinfacht die Individualisierung. Ende-zu-Ende-Kommunikation, Asset-Tracking oder Predictive Maintenance können so genau auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Beispielsweise lassen sich mit „EvalorIQ“ Zählerwerte auslesen und können über standardisierte Schnittstellen an bestehende Abrechnungssysteme übergeben werden. Daneben sind Darstellungen in Trendgraphen oder dynamischen Prozessbildern für das Energiemanagement möglich, die mit Analysewerkzeugen verglichen werden können.

Bei Prozessstörungen kann „EvalorIQ“ in einem mehrstufigen Eskalationsverfahren unterschiedliche Alarme auslösen. Benachrichtigungen per SMS, E-Mail oder Sprachanruf können je nach Störungszustand festgelegt werden. Die Einrichtung ist einfach und erfolgt anhand von Grenzwerten auf Basis analoger Messwerte. So besteht mit „EvalorIQ“ eine Plattform, die alle wichtigen Messwerte und Daten bündelt. Dashboards mit Live-Daten, Anlagenprozessbilder und Evaluationswerkzeuge erhöhen die Transparenz aller Abläufe und lassen dadurch wichtige Rückschlüsse zu. Prozessabläufe können daher bestmöglich optimiert und neue digitale Services entwickelt werden.


Robert Blum, CEO telent GmbH (© Copyright, telent)

„Für die erfolgreiche Umsetzung und Platzierung von IoT-Lösungen spielen Plattformen eine bedeutende Rolle“, sagt Robert Blum, Geschäftsführer der telent GmbH. „Oftmals müssen unterschiedlichste Anforderungen in zahlreichen Projekten zusammengeführt werden. Dies kann zu einer erheblichen Komplexitäts- und Kostensteigerung innerhalb der Lösungsentwicklung führen“, erklärt Blum. Deshalb wird „EvalorIQ“ als Platform-as-a-Service angeboten. So können alle Services entsprechend der genutzten Leistung abgerechnet werden. Eine zusätzliche IT-Infrastruktur ist nicht notwendig. Kunden können passend zu ihrem Investitionsvolumen eine modulare Lösung ohne hohe Kapitalbindung oder weitere Personalkosten in ihr Unternehmen integrieren. „Wir freuen uns, dass wir bei der Umsetzung unserer IoT-Kundenprojekte das Know-how von telent und Bilfinger GreyLogix bündeln können, um unsere Kunden so auf dem Weg der digitalen Transformation nachhaltig zu unterstützen“, erklärt Blum.

Für den Anschluss verschiedener Sensoren und Feldgeräte unterstützt „EvalorIQ“ zahlreiche Schnittstellen und Protokolle. Gebäude- und Prozessleittechnik unterschiedlicher Hersteller wie SAMSON, Siemens oder WAGO lässt sich problemlos in das gesamte System einbinden. Die Kompatibilität erleichtert den Implementierungsprozess. Auf dieser Basis könnten neue Services und Geschäftsmodelle entwickelt werden, ohne die bisherige IT-Infrastruktur komplett zu erneuern.

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