Pressemitteilung // Frankfurt am Main // 11. Mai 2017

euromicron AG startet positiv in das Geschäftsjahr 2017

  • Konzernumsatz (EUR 75,5 Mio.) um EUR 10,3 Mio. über Vorjahresniveau
  • Operatives EBITDA um EUR 1,1 Mio. verbessert
  • Auftragseingänge rund EUR 10,0 Mio. höher als im Vorjahr
  • Auftragsbestand rund EUR 22 Mio. über Vorjahresniveau
  • Working Capital Ratio um 8,0 Prozentpunkte reduziert
  • Operativer Cashflow um EUR 13,3 Mio. gesteigert

Die euromicron AG, ein mittelständischer Hightech-Konzern und Spezialist für das „Internet der Dinge“ (IoT), veröffentlicht heute ihren Bericht zum ersten Quartal 2017.

Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2017 lagen mit EUR 75,5 Mio. deutlich um EUR 10,3 Mio. über dem Vorjahresniveau (EUR 65,2 Mio). Vor einmaligen Sondereffekten der Reorganisation in Höhe von EUR -0,9 Mio. wurde ein leicht positives operatives EBITDA von EUR 0,1 Mio. erzielt, was einer Steigerung um EUR 1,1 Mio. entspricht. Der Konzernperiodenfehlbetrag des ersten Quartals 2017 belief sich auf EUR -2,7 Mio. (i. Vj: EUR -4,4 Mio.) und hat sich damit im Vergleich zur operativen Ergebnisentwicklung noch deutlicher um EUR 1,7 Mio. verbessert.

Bettina Meyer, Sprecherin des Vorstands, fasst zusammen: „Nachdem wir die schwierigen Jahre der Reorganisation weitgehend hinter uns gelassen haben, zeigen die Zahlen im ersten Quartal des Transformationsjahres 2017 erfreuliche Tendenzen. Aufgrund des zyklischen Geschäfts mit dem Ergebnisschwerpunkt im vierten Quartal laufen die Geschäfte im ersten Quartal traditionell eher langsam an. Dennoch konnten wir im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres alle wesentlichen Kennzahlen verbessern.“

„Auch die Auftragseingänge der fortgeführten Geschäftsbereiche des Konzerns haben sich im ersten Quartal 2017 erfreulich entwickelt: Diese konnten um rund EUR 10,0 Mio. auf EUR 94,6 Mio. gesteigert werden und beinhalten zunehmend auch Auftragseingänge aus Digitalisierungsprojekten. Der Auftragsbestand lag zum 31. März 2017 bei EUR 142,0 Mio. und damit um rund EUR 22,0 Mio. weit über dem Vorjahreswert. Dies stellt eine gute Basis für die weitere Entwicklung im Geschäfts-jahr 2017 dar“, ergänzt Jürgen Hansjosten, Vorstand der euromicron.

Mit dem im Januar 2017 erfolgten Erwerb der KORAMIS GmbH hat der Konzern zudem seine Wertschöpfungskette um Cybersecurity für Kritische Infrastrukturen und industrielle Infrastrukturen erweitert und seine Digitalisierungsstrategie konsequent fortgesetzt.

Im Zuge der cash-orientierten Unternehmenssteuerung zeigte das konzernweite Programm zur Optimierung des Working Capitals weitere Erfolge. Die Working Capital Ratio liegt mit 15,1 % um 8 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert vom 31. März 2016 (23,1 %). Der operative Cashflow (um Factoring-Effekte bereinigt) konnte im ersten Quartal 2017 deutlich um EUR 13,3 Mio. auf EUR -1,3 Mio. verbessert werden. Insgesamt konnte die Nettoverschuldung des euromicron Konzerns im Vergleich zum 31. März 2016 um EUR 9,2 Mio. reduziert werden.

„Damit zeigen alle von uns eingeleiteten Maßnahmen zum Umbau des euromicron Konzerns positive Effekte, auch wenn es bis zum Abschluss der Transformationsphase Ende des Jahres 2018 noch weiterer Anstrengungen bedarf“, so Bettina Meyer abschließend.

Der vollständige Bericht über das erste Quartal 2017 ist ab heute auf der Unternehmenswebseite unter euromicron.de im Bereich „Investor Relations/ Finanzpublikationen“ verfügbar.

Über euromicron AG
Die euromicron AG (www.euromicron.de) vereint als Gruppe mittelständische Hightech-Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierte Gebäude, Industrie 4.0 und Kritische Infrastrukturen. Als deutscher Spezialist für das Internet der Dinge versetzt euromicron ihre Kunden in die Lage, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu vernetzen und den Weg in die digitale Zukunft erfolgreich zu gehen. Von der Konzeption und Implementierung über den Betrieb bis hin zu verbundenen Serviceleistungen realisiert euromicron kundenspezifische Lösungen und schafft die dafür notwendigen IT-, Netzwerk- und Sicherheitsinfrastrukturen. So ermöglicht euromicron ihren Kunden vorhandene Infrastrukturen schrittweise in das digitale Zeitalter zu migrieren. Die Expertise von euromicron unterstützt die Kunden des Unternehmens dabei, Flexibilität und Effizienz zu steigern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die den Grundstein für den Unternehmenserfolg von morgen legen.

Der seit 1998 börsennotierte Technologie-Konzern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter an 32 Standorten. Zur euromicron Gruppe gehören seit Januar 2017 insgesamt 17 Tochter-unternehmen, darunter die Marken Elabo, LWL-Sachsenkabel, MICROSENS und telent. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die euromicron AG einen Gesamtumsatz von 325,3 Millionen Euro.

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